Aus SubmersWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

A


AbdomenHinterleib
Hinterleib
abiotischunbelebte Umweltfaktoren, z.B. Licht, Temperatur, Sediment, Veränderungen in der Gewässerchemie; Gegensatz zu biotisch
unbelebte Umweltfaktoren, z.B. Licht, Temperatur, Sediment, Veränderungen in der Gewässerchemie; Gegensatz zu biotischbelebte Umweltfaktoren, z.B. Räuber, Beute, Konkurrenten; Gegensatz zu abiotisch
adultgeschlechtsreif, erwachsen
geschlechtsreif, erwachsen
aerobsauerstoffbedürftig
sauerstoffbedürftig
allochthonnicht am Fundort beheimatet; von außen eingetragen z.B. zugeführtes Laub in Gewässern oder zufällig vorübergehend vorkommende Mikroorganismen -arten in einem Öko-system
nicht am Fundort beheimatet; von außen eingetragen z.B. zugeführtes Laub in Gewässern oder zufällig vorübergehend vorkommende MikroorganismenBegriff, unter dem mikroskopisch kleine, meist einzellige Organismen verstanden werden z.B. Bakterien, Blaualgen, Einzeller, Algen, Pilze und winzige Tiere -arten in einem Öko-system
Anadrome FischeFische, die zum Laichen in die Flüsse aufsteigen z.B. Lachse; Gegensatz zu katadromen Fischen
Fische, die zum Laichen in die Flüsse aufsteigen z.B. Lachse; Gegensatz zu katadromen Fischen
anaerobbei Abwesenheit von Sauerstoff lebens- und vermehrungsfähig
bei Abwesenheit von Sauerstoff lebens- und vermehrungsfähig
anthropogenvom Menschen verursacht
vom Menschen verursacht
ApexSpitze beim Schneckengehäuse
Spitze beim Schneckengehäuse
Assimilationschrittweise erfolgende Stoffumwandlung körperfremder in körpereigene Stoffe, sowohl im Pflanzen- als auch im Tierreich
schrittweise erfolgende Stoffumwandlung körperfremder in körpereigene Stoffe, sowohl im Pflanzen- als auch im Tierreich
autotrophErnährung ausschließlich von anorganischen Stoffen (Wasser, Kohlenstoffdioxid, Salze, Stickstoffverbindungen); dazu gehören alle Pflanzen, Algen und einige Bakterien; Gegensatz zu heterotroph
Ernährung ausschließlich von anorganischen Stoffen (Wasser, Kohlenstoffdioxid, Salze, Stickstoffverbindungen); dazu gehören alle Pflanzen, Algen und einige Bakterien; Gegensatz zu heterotrophauf organische Nahrung angewiesen; hierzu gehören alle Tiere und einige Pflanzenarten; Gegensatz zu autotroph

B


basalzur Basis gehörend
zur Basis gehörend
Bathypelagial(oder tropholytische Schicht): dunkle Zehrschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Epipelagial (trophogene Schicht)
(oder tropholytische Schicht): dunkle Zehrschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Epipelagial(oder trophogene Schicht): lichtdurchflutete Nährschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Bathypelagial (tropholytischer Schicht) (trophogene Schicht)
BenthalGewässerboden; Gegensatz zum Pelagial
Gewässerboden; Gegensatz zum PelagialFreiwasser; Gegensatz zum Benthal
BenthosLebensgemeinschaft aller am Gewässerboden sitzenden Organismen (Pflanzen und Tiere)
Lebensgemeinschaft aller am Gewässerboden sitzenden Organismen (Pflanzen und Tiere)
Biodiversitätbiologische Vielfalt, Artenvielfalt
biologische Vielfalt, Artenvielfalt
Bioindikatorbestimmte Tiere und Pflanzen, deren Vorkommen, Fehlen, Häufigkeit in einem Gewässer als Anzeige auf den Zustand und Belastungsgrad eines Gewässers herangezogen werden kann
bestimmte Tiere und Pflanzen, deren Vorkommen, Fehlen, Häufigkeit in einem Gewässer als Anzeige auf den Zustand und Belastungsgrad eines Gewässers herangezogen werden kann
biotischbelebte Umweltfaktoren, z.B. Räuber, Beute, Konkurrenten; Gegensatz zu abiotisch
belebte Umweltfaktoren, z.B. Räuber, Beute, Konkurrenten; Gegensatz zu abiotischunbelebte Umweltfaktoren, z.B. Licht, Temperatur, Sediment, Veränderungen in der Gewässerchemie; Gegensatz zu biotisch
BiotopLebensraum eines bestimmten Organismus oder einer Lebensgemeinschaft
Lebensraum eines bestimmten Organismus oder einer Lebensgemeinschaft
Byssus-Fädenseidenartige Fäden, mit denen sich die Muschel am Untergrund festhalten kann
seidenartige Fäden, mit denen sich die Muschel am Untergrund festhalten kann


C


Carnivore Tiere"Fleisch" fressende Tiere; Gegensatz zu herbivoren Tieren
"Fleisch" fressende Tiere; Gegensatz zu herbivoren Tieren
CharaceenArmleuchteralgen; die verschiedenen Arten zeigen unterschiedliche Gewässergüte an
Armleuchteralgen; die verschiedenen Arten zeigen unterschiedliche Gewässergüte an
Chelicerenvorderstes Gliedmaßenpaar der Spinnentiere; z.B. bei der Milbe; es wird benutzt, um Beute zu schnappen und zu zerkleinern; Kieferklauen
vorderstes Gliedmaßenpaar der Spinnentiere; z.B. bei der Milbe; es wird benutzt, um Beute zu schnappen und zu zerkleinern; Kieferklauen
Chitinharter Bestandteil des Außenskeletts bei Insekten und Krebsen
harter Bestandteil des Außenskeletts bei Insekten und Krebsen
CilienWimpern
Wimpern
ClitellumGürtel, ringförmige Hautverdickung am vorderen Körperende der Gürtelwürmer
Gürtel, ringförmige Hautverdickung am vorderen Körperende der Gürtelwürmer

D


DestruentZersetzer, Entsorger; im Boden lebende Organismen z.B. Bakterien und Pilze, die Pflanzenreste, Kot, Leichenteile zu Mineralstoffen zersetzen
Zersetzer, Entsorger; im Boden lebende Organismen z.B. Bakterien und Pilze, die Pflanzenreste, Kot, Leichenteile zu Mineralstoffen zersetzen
Detritusfeines, durch Zersetzung von Tier- und Pflanzenresten entstandenes Material; wichtige Nahrungsquelle für viele Organismen
feines, durch Zersetzung von Tier- und Pflanzenresten entstandenes Material; wichtige Nahrungsquelle für viele Organismen
diploidZustand von Zellen oder Organismen, die im Zellkern zwei Chromosomensätze haben
Zustand von Zellen oder Organismen, die im Zellkern zwei Chromosomensätze haben
dorsalrückenseitig
rückenseitig

E


Einkeimblättrige Pflanzeder Keim der Pflanze kommt mit einem Blatt aus der Erde (vgl. Zweikeimblättrige Pflanze)
der Keim der Pflanze kommt mit einem Blatt aus der Erde (vgl. Zweikeimblättrige Pflanzeder Keim kommt mit zwei Blättern aus der Erde (vgl. Einkeimblättrige Pflanze) )
Ektoparasitein schmarotzendes Tier an der Körperoberfläche
ein schmarotzendes Tier an der Körperoberfläche
Emergenzbei Insekten mit wasserlebenden Larven wird mit Emergenz der Austritt geflügelter, geschlechtsreifer Tiere aus einem Gewässer bezeichnet
bei Insekten mit wasserlebenden Larven wird mit Emergenzbei Insekten mit wasserlebenden Larven wird mit Emergenz der Austritt geflügelter, geschlechtsreifer Tiere aus einem Gewässer bezeichnet der Austritt geflügelter, geschlechtsreifer Tiere aus einem Gewässer bezeichnet
emersüber der Wasseroberfläche lebend, bezieht sich auf Organe einer Wasserpflanze, die aus dem Wasser herausragen; Gegensatz zu submers
über der Wasseroberfläche lebend, bezieht sich auf Organe einer Wasserpflanze, die aus dem Wasser herausragen; Gegensatz zu submersGegenteil von emers: unter der Wasseroberfläche lebend
endemischgeographisch nur an diesem Ort vorkommend
geographisch nur an diesem Ort vorkommend
Endoparasitein schmarotzendes Tier im Inneren des Körpers
ein schmarotzendes Tier im Inneren des Körpers
Epidermisein- oder mehrschichtiges Deckgewebe der Körperoberfläche bei Tieren und Pflanzen
ein- oder mehrschichtiges Deckgewebe der Körperoberfläche bei Tieren und Pflanzen
Epilimnionobere Wasserschicht eines Sees während der Stagnation; Begriff aus der Thermik (nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung trophogene Zone); vgl.: Metalimnion und Hypolimnion
obere Wasserschicht eines Sees während der Stagnationstabile, horizontale Schichtung von Wassermassen unterschiedlicher Temperatur (in heimischen tieferen Seen im Sommer und Winter); Gegensatz zur Zirkulation, bei der das Wasser durchmischt wird und eine einheitliche Temperatur herrscht (in heimischen Seen im Frühjahr und Herbst) ; Begriff aus der Thermik (nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung trophogene Zone); vgl.: Metalimnionmittlere Wasserschicht, Sprungschicht, Begriff aus der Thermik; vgl.: Epilimnion und Hypolimnion und HypolimnionWasserschicht unterhalb der Sprungschicht; Begriff aus der Thermik; vgl.:Epilimnion und Metalimnion
Epipelagial(oder trophogene Schicht): lichtdurchflutete Nährschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Bathypelagial (tropholytischer Schicht)
(oder trophogene Schicht): lichtdurchflutete Nährschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Bathypelagial(oder tropholytische Schicht): dunkle Zehrschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Epipelagial (trophogene Schicht) (tropholytischer Schicht)
Epipleurenverdickte und verhärtete Deckflügel bei vielen Insekten
verdickte und verhärtete Deckflügel bei vielen Insekten
EukaryotEinzeller und auch Mehrzeller mit Zellkern z.B. Algen, Pilze, Pflanzen und Tiere; (vgl. Prokaryot)
Einzeller und auch Mehrzeller mit Zellkern z.B. Algen, Pilze, Pflanzen und Tiere; (vgl. ProkaryotEinzeller ohne Zellkern meist mit nur einem Chromosom z.B. Bakterien (vgl. Eukaryot) )
EulitoralUferbodenbereich im Einfluss von Wellenschlag und auch Gezeiten
Uferbodenbereich im Einfluss von Wellenschlag und auch Gezeiten
eurythermBezeichnung für Arten, die große Temperaturschwankungen ertragen können wie die meisten Gewässerorganismen in heimischen Gewässern; Gegensatz zu stenotherm
Bezeichnung für Arten, die große Temperaturschwankungen ertragen können wie die meisten Gewässerorganismen in heimischen Gewässern; Gegensatz zu stenothermBezeichnung für Arten, die keine große Temperaturschwankung tolerieren; Gegensatz zu eurytherm; kalt-stenotherm ist z.B. die Bachforelle in kühlen Gebirgsbächen; warm-stenotherm sind z.B. einige Blaualgen und Bakterienstämme in Thermalquellen
eutrophnährstoffreich, im Gegensatz zu oligotroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph
nährstoffreich, im Gegensatz zu oligotrophGewässerzustand, in dem die Produktion organischer Substanz gering ist, nährstoffarm, Gegensatz zu eutroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph ; vgl. die Trophiestufen oligotrophGewässerzustand, in dem die Produktion organischer Substanz gering ist, nährstoffarm, Gegensatz zu eutroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , mesotrophmittleres Nährstoffangebot eines Gewässers; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , eutrophnährstoffreich, im Gegensatz zu oligotroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , polytrophsehr nährstoffreiches Gewässer mit starker pflanzlicher Produktion und stark schwankender Sauerstoffkonzentration; Gefahr von Fischsterben durch Sauerstoffmangel; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph
EutrophierungZunahme der Produktion organischer Substanz im Wasser; Anreicherung mit Nährstoffen, die in der Folge zu einem vermehrten Wachstum der Organismen (bes. des Phytoplanktons) und dann (beim Absterben der Organismen) zum Sauerstoffmangel führen kann; am Seegrund setzen anaerobe Abbauprozesse ein und Faulgase, Schwefelwasserstoff entstehen
Zunahme der Produktion organischer Substanz im Wasser; Anreicherung mit Nährstoffen, die in der Folge zu einem vermehrten Wachstum der Organismen (bes. des Phytoplanktons) und dann (beim Absterben der Organismen) zum Sauerstoffmangel führen kann; am Seegrund setzen anaerobe Abbauprozesse ein und Faulgase, Schwefelwasserstoff entstehen
Exuviebei der Häutung zurückbleibende Hülle z.B. von Krebsen, Spinnen und Insekten
bei der Häutungnach Neubildung einer neuen Haut Abstreifen der alten Haut, bzw. Außenhülle; so wird Tieren mit festem Außenskelett z.B. Krebsen oder Insekten eine Körpervergrößerung möglich zurückbleibende Hülle z.B. von Krebsen, Spinnen und Insekten

F


FacettenaugeKomplexauge; zusammengesetzte Augen bei Insekten und Krebstieren
KomplexaugeFacettenauge; zusammengesetzte Augen bei Insekten und Krebstieren ; zusammengesetzte Augen bei Insekten und Krebstieren
FlottoblastenDauerkeime der Moostierchen mit Schwimmring
Dauerkeime der Moostierchen mit Schwimmring

G


GemmulaeDauerstadien der Süßwasserschwämme
Dauerstadien der Süßwasserschwämme
GliederfüßerKrebse, Tausendfüßer, Insekten
Krebse, Tausendfüßer, Insekten
Glochidiuman der Körperoberfläche schmarotzende lebende Larve der Muscheln
an der Körperoberfläche schmarotzende lebende LarveJugendform verschiedener Tiere, die noch nicht geschlechtsreif sind der Muscheln
GlutinantenNesselkapseln mit klebriger Substanz bei Nesseltieren, z.B. Polypen; dienen der Anheftung an die Unterlage
Nesselkapseln mit klebriger Substanz bei Nesseltieren, z.B. Polypen; dienen der Anheftung an die Unterlage
GonopodBegattungsbein bei Krebstieren; das 1.Hinterleibsbein
Begattungsbein bei Krebstieren; das 1.Hinterleibsbein

H


Habitattypischer Wohnort oder Standort einer Art
typischer Wohnort oder Standort einer Art
Habitusäußere Gestalt der Lebewesen
äußere Gestalt der Lebewesen
Häutungnach Neubildung einer neuen Haut Abstreifen der alten Haut, bzw. Außenhülle; so wird Tieren mit festem Außenskelett z.B. Krebsen oder Insekten eine Körpervergrößerung möglich
nach Neubildung einer neuen Haut Abstreifen der alten Haut, bzw. Außenhülle; so wird Tieren mit festem Außenskelett z.B. Krebsen oder Insekten eine Körpervergrößerung möglich
Hemimetabolieunvollständige oder unvollkommene Verwandlung bei Insekten z.B. bei Eintagsfliegen, Steinfliegen, Libellen und Wanzen; eine Art der Metamorphose; bereits die ersten Larvenstadien ähneln dem erwachsenen Tier; von Häutung zu Häutung erfolgt eine kontinuierliche Weiterentwicklung und am Ende die Flügelbildung; Gegensatz zur Holometabolie (vollständige Umwandlung) bei Insekten
unvollständige oder unvollkommene Verwandlung bei Insekten z.B. bei Eintagsfliegen, Steinfliegen, Libellen und Wanzen; eine Art der Metamorphosesprunghafte, meist über mehrere Stufen laufende Umwandlung eines Organismus von der Larvenform in die geschlechtsreife Form (Imago) ; bereits die ersten Larvenstadien ähneln dem erwachsenen Tier; von Häutungnach Neubildung einer neuen Haut Abstreifen der alten Haut, bzw. Außenhülle; so wird Tieren mit festem Außenskelett z.B. Krebsen oder Insekten eine Körpervergrößerung möglich zu Häutungnach Neubildung einer neuen Haut Abstreifen der alten Haut, bzw. Außenhülle; so wird Tieren mit festem Außenskelett z.B. Krebsen oder Insekten eine Körpervergrößerung möglich erfolgt eine kontinuierliche Weiterentwicklung und am Ende die Flügelbildung; Gegensatz zur Holometabolievollständige oder vollkommene Umwandlung bei Insekten z.B. bei Köcherfliegenlarven, Käfern und Zweiflüglern; die verschiedenen Larvenstadien unterscheiden sich in Gestalt und Lebensweise komplett vom voll entwickelten Insekt (Imago), wobei diesem ein Ruhestadium (die Puppe) vorausgeht; Entwicklung als Ei, Larve, Puppe, Imago; Gegensatz zur Hemimetabolie (unvollständige Verwandlung) bei Insekten (vollständige Umwandlung) bei Insekten
Herbarium(oder Herbar); Sammlung getrockneter und gepresster Pflanzen bzw. Pflanzenteile für wissenschaftliche Zwecke
(oder Herbar); Sammlung getrockneter und gepresster Pflanzen bzw. Pflanzenteile für wissenschaftliche Zwecke
Herbivore TierePflanzen fressende Tiere, sich von Pflanzen ernährend; Gegensatz zu carnivoren Tieren
Pflanzen fressende Tiere, sich von Pflanzen ernährend; Gegensatz zu carnivoren Tieren
HermaphroditZwitter, z.B. einige Schnecken und Muscheln
Zwitterweibliche und männliche Geschlechtsorgane kommen in einem Tier vor; z.B. bei den Ringelwürmern; Gegensatz zu getrenntgeschlechtlich , z.B. einige Schnecken und Muscheln
heterotrophauf organische Nahrung angewiesen; hierzu gehören alle Tiere und einige Pflanzenarten; Gegensatz zu autotroph
auf organische Nahrung angewiesen; hierzu gehören alle Tiere und einige Pflanzenarten; Gegensatz zu autotrophErnährung ausschließlich von anorganischen Stoffen (Wasser, Kohlenstoffdioxid, Salze, Stickstoffverbindungen); dazu gehören alle Pflanzen, Algen und einige Bakterien; Gegensatz zu heterotroph
Holometabolievollständige oder vollkommene Umwandlung bei Insekten z.B. bei Köcherfliegenlarven, Käfern und Zweiflüglern; die verschiedenen Larvenstadien unterscheiden sich in Gestalt und Lebensweise komplett vom voll entwickelten Insekt (Imago), wobei diesem ein Ruhestadium (die Puppe) vorausgeht; Entwicklung als Ei, Larve, Puppe, Imago; Gegensatz zur Hemimetabolie (unvollständige Verwandlung) bei Insekten
vollständige oder vollkommene Umwandlung bei Insekten z.B. bei Köcherfliegenlarven, Käfern und Zweiflüglern; die verschiedenen Larvenstadien unterscheiden sich in Gestalt und Lebensweise komplett vom voll entwickelten Insekt (Imagoerwachsenes, geschlechtsreifes Insekt nach Abschluss der Metamorphose; Plural Imagines ), wobei diesem ein Ruhestadium (die PuppeRuhestadium der Insekten mit vollkommener Verwandlung; der Umbau des Körpers von der Larve zur Imago findet statt ) vorausgeht; Entwicklung als Ei, LarveJugendform verschiedener Tiere, die noch nicht geschlechtsreif sind , PuppeRuhestadium der Insekten mit vollkommener Verwandlung; der Umbau des Körpers von der Larve zur Imago findet statt , Imagoerwachsenes, geschlechtsreifes Insekt nach Abschluss der Metamorphose; Plural Imagines ; Gegensatz zur Hemimetabolieunvollständige oder unvollkommene Verwandlung bei Insekten z.B. bei Eintagsfliegen, Steinfliegen, Libellen und Wanzen; eine Art der Metamorphose; bereits die ersten Larvenstadien ähneln dem erwachsenen Tier; von Häutung zu Häutung erfolgt eine kontinuierliche Weiterentwicklung und am Ende die Flügelbildung; Gegensatz zur Holometabolie (vollständige Umwandlung) bei Insekten (unvollständige Verwandlung) bei Insekten
HybridMischling, Bastard
Mischling, Bastard
Hydrophytuntergetaucht lebende Wasserpflanze
untergetaucht lebende Wasserpflanze
HypolimnionWasserschicht unterhalb der Sprungschicht; Begriff aus der Thermik; vgl.:Epilimnion und Metalimnion
Wasserschicht unterhalb der Sprungschichtmittlere Wasserschicht tieferer Seen, die bei der Sommerstagnation das warme Oberflächenwasser vom kühleren Tiefenwasser trennt; die Temperatur sinkt dort deutlich ab ; Begriff aus der Thermik; vgl.:Epilimnionobere Wasserschicht eines Sees während der Stagnation; Begriff aus der Thermik (nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung trophogene Zone); vgl.: Metalimnion und Hypolimnion und Metalimnionmittlere Wasserschicht, Sprungschicht, Begriff aus der Thermik; vgl.: Epilimnion und Hypolimnion

I


Imagoerwachsenes, geschlechtsreifes Insekt nach Abschluss der Metamorphose; Plural Imagines
erwachsenes, geschlechtsreifes Insekt nach Abschluss der Metamorphosesprunghafte, meist über mehrere Stufen laufende Umwandlung eines Organismus von der Larvenform in die geschlechtsreife Form (Imago) ; Plural Imagines

J


Juveniljung, noch nicht geschlechtsreif
jung, noch nicht geschlechtsreif

K


Katadrome FischeFische, die stromabwärts zum Laichen ins Meer wandern z.B. Aale; Gegensatz zu anadromen Fischen
Fische, die stromabwärts zum Laichen ins Meer wandern z.B. Aale; Gegensatz zu anadromen Fischen
KöcherWohnröhren bei Insekten z.B. bei Köcherfliegenlarven
Wohnröhren bei Insekten z.B. bei Köcherfliegenlarven
KolonieZellen oder mehrzellige Individuen einer Art, die in einer losen Gemeinschaft zusammen leben z.B. Moostierchen
Zellen oder mehrzellige Individuen einer Art, die in einer losen Gemeinschaft zusammen leben z.B. Moostierchen
KompensationsebeneGrenze zwischen Nährschicht und Zehrschicht im Gewässer, in der gleich viele Nährstoffe gebildet und verbraucht werden
Grenze zwischen Nährschicht und Zehrschicht im Gewässer, in der gleich viele Nährstoffe gebildet und verbraucht werden
KomplexaugeFacettenauge; zusammengesetzte Augen bei Insekten und Krebstieren
FacettenaugeKomplexauge; zusammengesetzte Augen bei Insekten und Krebstieren ; zusammengesetzte Augen bei Insekten und Krebstieren
KrenalQuellzone eines Fließgewässers; (vgl. Rhithral und Potamal)
Quellzone eines Fließgewässers; (vgl. RhithralOberlauf eines Fließgewässers; (vgl. Krenal und Potamal) und PotamalUnterlauf eines Fließgewässers; (vgl. Krenal und Rhithral) )
KryptobioseZustand fast völliger Inaktivität des Stoffwechsels z.B. bei Bärtierchen (kleinste Mehrzeller), Fadenwürmern und Rädertierchen; durch Kryptobiose können diese Lebewesen ungünstige Lebensbedingungen wie Austrocknung, niedrige Temperaturen, niedrigen Sauerstoffgehalt einige Zeit überdauern; Bärtierchen können solche Extrembedingungen bis zu 10 Jahren überleben
Zustand fast völliger Inaktivität des Stoffwechsels z.B. bei Bärtierchen (kleinste Mehrzeller), Fadenwürmern und Rädertierchen; durch KryptobioseZustand fast völliger Inaktivität des Stoffwechsels z.B. bei Bärtierchen (kleinste Mehrzeller), Fadenwürmern und Rädertierchen; durch Kryptobiose können diese Lebewesen ungünstige Lebensbedingungen wie Austrocknung, niedrige Temperaturen, niedrigen Sauerstoffgehalt einige Zeit überdauern; Bärtierchen können solche Extrembedingungen bis zu 10 Jahren überleben können diese Lebewesen ungünstige Lebensbedingungen wie Austrocknung, niedrige Temperaturen, niedrigen Sauerstoffgehalt einige Zeit überdauern; Bärtierchen können solche Extrembedingungen bis zu 10 Jahren überleben

L


LabiumTeil der Mundwerkzeuge der Insekten; Unterlippe
Teil der Mundwerkzeuge der Insekten; Unterlippe
LabrumOberlippe bei Insekten
Oberlippe bei Insekten
Laichausschlagweißliche oder gelbliche Punkte oder Knötchen, die einige Fischarten zur Fortpflanzungszeit ausbilden
weißliche oder gelbliche Punkte oder Knötchen, die einige Fischarten zur Fortpflanzungszeit ausbilden
LarveJugendform verschiedener Tiere, die noch nicht geschlechtsreif sind
Jugendform verschiedener Tiere, die noch nicht geschlechtsreif sind
lateralseitlich
seitlich
LetaltemperaturArttypischer Grenzwert für einen Organismus jenseits dessen er abstirbt; Wärmetod
Arttypischer Grenzwert für einen Organismus jenseits dessen er abstirbt; Wärmetod
Ligamentelastisches Schlossband bei Muscheln
elastisches Schlossband bei Muscheln
LimnologieLehre von der Ökologie stehender und fließender Gewässer des Festlandes
Lehre von der Ökologie stehender und fließender Gewässer des Festlandes
Litorallichtdurchfluteter Uferbodenbereich im Gewässer
lichtdurchfluteter Uferbodenbereich im Gewässer

M


Makrophytenhöhere Unterwasserpflanzen
höhere Unterwasserpflanzen
MakrosklerenStützelemente des Süßwasserschwammkörpers (lange Nadeln aus Kieselsäure)
Stützelemente des Süßwasserschwammkörpers (lange Nadeln aus Kieselsäure)
Mandibelnzu Mundwerkzeugen umgewandeltes Gliedmaßenpaar bei Gliederfüßern, oft als Oberkiefer bezeichnet
zu Mundwerkzeugen umgewandeltes Gliedmaßenpaar bei Gliederfüßern, oft als Oberkiefer bezeichnet
Maxillenhinter den Mandibeln liegend; zu Mundwerkzeugen umgewandeltes Gliedmaßenpaar bei Gliederfüßern, oft als Unterkiefer bezeichnet
hinter den Mandibelnzu Mundwerkzeugen umgewandeltes Gliedmaßenpaar bei Gliederfüßern, oft als Oberkiefer bezeichnet liegend; zu Mundwerkzeugen umgewandeltes Gliedmaßenpaar bei Gliederfüßern, oft als Unterkiefer bezeichnet
medianin der Mitte des Körpers liegend
in der Mitte des Körpers liegend
Meduseauch Qualle: bezeichnen ein Lebensstadium der Nesseltiere (frei schwebend) im Gegensatz zum Polypen, einem anderen Lebensstadium der Nesseltiere (fest sitzend)
auch Qualle: bezeichnen ein Lebensstadium der Nesseltiere (frei schwebend) im Gegensatz zum Polypen, einem anderen Lebensstadium der Nesseltiere (fest sitzend)
MesonotumRückenschild des 2. Brustsegmentes der Insekten
Rückenschild des 2. Brustsegmentes der Insekten
mesotrophmittleres Nährstoffangebot eines Gewässers; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph
mittleres Nährstoffangebot eines Gewässers; vgl. die Trophiestufen oligotrophGewässerzustand, in dem die Produktion organischer Substanz gering ist, nährstoffarm, Gegensatz zu eutroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , mesotrophmittleres Nährstoffangebot eines Gewässers; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , eutrophnährstoffreich, im Gegensatz zu oligotroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , polytrophsehr nährstoffreiches Gewässer mit starker pflanzlicher Produktion und stark schwankender Sauerstoffkonzentration; Gefahr von Fischsterben durch Sauerstoffmangel; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph
Metalimnionmittlere Wasserschicht, Sprungschicht, Begriff aus der Thermik; vgl.: Epilimnion und Hypolimnion
mittlere Wasserschicht, Sprungschichtmittlere Wasserschicht tieferer Seen, die bei der Sommerstagnation das warme Oberflächenwasser vom kühleren Tiefenwasser trennt; die Temperatur sinkt dort deutlich ab , Begriff aus der Thermik; vgl.: Epilimnionobere Wasserschicht eines Sees während der Stagnation; Begriff aus der Thermik (nicht gleichbedeutend mit der Bezeichnung trophogene Zone); vgl.: Metalimnion und Hypolimnion und HypolimnionWasserschicht unterhalb der Sprungschicht; Begriff aus der Thermik; vgl.:Epilimnion und Metalimnion
Metamorphosesprunghafte, meist über mehrere Stufen laufende Umwandlung eines Organismus von der Larvenform in die geschlechtsreife Form (Imago)
sprunghafte, meist über mehrere Stufen laufende Umwandlung eines Organismus von der Larvenform in die geschlechtsreife Form (Imagoerwachsenes, geschlechtsreifes Insekt nach Abschluss der Metamorphose; Plural Imagines )
MetanotumRückenschild des 3.Brustsegmentes der Insekten
Rückenschild des 3.Brustsegmentes der Insekten
MikroorganismenBegriff, unter dem mikroskopisch kleine, meist einzellige Organismen verstanden werden z.B. Bakterien, Blaualgen, Einzeller, Algen, Pilze und winzige Tiere
Begriff, unter dem mikroskopisch kleine, meist einzellige Organismen verstanden werden z.B. Bakterien, Blaualgen, Einzeller, Algen, Pilze und winzige Tiere
MikrosklerenStützelemente des Süßwasserschwammkörpers (kurze Nadeln aus Kieselsäure)
Stützelemente des Süßwasserschwammkörpers (kurze Nadeln aus Kieselsäure)
monophagsich ausschließlich von einer Planze oder Tierart ernährend
sich ausschließlich von einer Planze oder Tierart ernährend

N


NachschieberAnalfortsatz bei Köcherfliegenlarven
Analfortsatz bei Köcherfliegenlarven
Naupliusaugeeinfaches, meist in der Mitte stehendes Auge der Naupliuslarve z.B. von Ruderfußkrebsen
einfaches, meist in der Mitte stehendes Auge der Naupliuslarve z.B. von Ruderfußkrebsen
Neobiotaneu eingeschleppte Arten (Neozoen und Neophyten)
neu eingeschleppte Arten (Neozoen und Neophyten)
Neophytneu eingeschleppte Pflanzenart in der heimischen Natur;
neu eingeschleppte Pflanzenart in der heimischen Natur;
Neozoaneue Tierarten in der heimischen Natur z.B. Amerikanischer Flusskrebs
neue Tierarten in der heimischen Natur z.B. Amerikanischer Flusskrebs
NotumRückenplatte eines Brustsegmentes (Pro-, Meso- und Metanotum)
Rückenplatte eines Brustsegmentes (Pro-, Meso- und MetanotumRückenschild des 3.Brustsegmentes der Insekten )
Nympheletztes Larvenstadium bei einigen Insekten
letztes Larvenstadium bei einigen Insekten

O


Ocelleneinfache Augen vieler Wirbelloser im Gegensatz zum Komplexauge
einfache Augen vieler Wirbelloser im Gegensatz zum KomplexaugeFacettenauge; zusammengesetzte Augen bei Insekten und Krebstieren
oligotrophGewässerzustand, in dem die Produktion organischer Substanz gering ist, nährstoffarm, Gegensatz zu eutroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph
Gewässerzustand, in dem die Produktion organischer Substanz gering ist, nährstoffarm, Gegensatz zu eutrophnährstoffreich, im Gegensatz zu oligotroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph ; vgl. die Trophiestufen oligotrophGewässerzustand, in dem die Produktion organischer Substanz gering ist, nährstoffarm, Gegensatz zu eutroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , mesotrophmittleres Nährstoffangebot eines Gewässers; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , eutrophnährstoffreich, im Gegensatz zu oligotroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , polytrophsehr nährstoffreiches Gewässer mit starker pflanzlicher Produktion und stark schwankender Sauerstoffkonzentration; Gefahr von Fischsterben durch Sauerstoffmangel; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph
orthognathKopf nach unten gerichtet (bei einem Teil der Köcherfliegenlarven) im Gegensatz zu prognath
Kopf nach unten gerichtet (bei einem Teil der Köcherfliegenlarven) im Gegensatz zu prognathKopf nach vorne gerichtet (bei einem Teil der Köcherfliegenlarven) im Gegensatz zu orthognath
OstrakumKalkschicht der Muschelschale
Kalkschicht der Muschelschale

P


ParapodiumStummelfuß
Stummelfuß
ParasitSchmarotzer; Ektoparasit im Gegensatz zu Endoparasit
Schmarotzer; Ektoparasitein schmarotzendes Tier an der Körperoberfläche im Gegensatz zu Endoparasitein schmarotzendes Tier im Inneren des Körpers
ParthenogeneseJungfernzeugung; Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung, bei der sich unbefruchtete Eier zu kompletten Individuen mit nur einem Chromosomensatz im Zellkern entwickeln z.B. bei manchen Schnecken oder Krebsen; Gegensatz zur zweigeschlechtlichen Fortpflanzung
Jungfernzeugung; Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung, bei der sich unbefruchtete Eier zu kompletten Individuen mit nur einem Chromosomensatz im Zellkern entwickeln z.B. bei manchen Schnecken oder Krebsen; Gegensatz zur zweigeschlechtlichen Fortpflanzung
PelagialFreiwasser; Gegensatz zum Benthal
Freiwasser; Gegensatz zum BenthalGewässerboden; Gegensatz zum Pelagial
PenetrantenDurchschlagskapseln mit kräftigem Faden bei Nesseltieren, dienen dem Beutefang
Durchschlagskapseln mit kräftigem Faden bei Nesseltieren, dienen dem Beutefang
PharynxSchlund
Schlund
PhotosyntheseAufbau von organischer Substanz (Glukose) unter Verwendung von Licht als Energiequelle
Aufbau von organischer Substanz (Glukose) unter Verwendung von Licht als Energiequelle
phytophagErnährung ausschließlich von Pflanzen
Ernährung ausschließlich von Pflanzen
Phytoplanktonim Wasser schwebende, meist einzellige Pflanzen z.B. Blaualgen, Algen
im Wasser schwebende, meist einzellige Pflanzen z.B. Blaualgen, Algen
PlanktonLebensgemeinschaft der frei im Wasser schwebenden Kleinstlebewesen; Unterschied zwischen Phytoplankton und Zooplankton
Lebensgemeinschaft der frei im Wasser schwebenden Kleinstlebewesen; Unterschied zwischen Phytoplanktonim Wasser schwebende, meist einzellige Pflanzen z.B. Blaualgen, Algen und Zooplanktonfrei im Wasser schwebende kleinste Tiere wie z.B. Rädertiere, Kleinkrebse, Wasserflöhe
Plastronkleine Luftblase, die sich bei einigen Käfern z.B. beim Gefleckten Schnellschwimmer oder bei einigen Wanzen an der Körperoberfläche zwischen Schwimmhärchen bildet und durch die Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden kann und Kohlenstoffdioxid wieder abgegeben werden kann (Gasaustausch); Plastron ermöglicht dem Tier länger unter Wasser zu bleiben ohne aufzutauchen
kleine Luftblase, die sich bei einigen Käfern z.B. beim Gefleckten Schnellschwimmer oder bei einigen Wanzen an der Körperoberfläche zwischen Schwimmhärchen bildet und durch die Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden kann und Kohlenstoffdioxid wieder abgegeben werden kann (Gasaustausch); Plastronkleine Luftblase, die sich bei einigen Käfern z.B. beim Gefleckten Schnellschwimmer oder bei einigen Wanzen an der Körperoberfläche zwischen Schwimmhärchen bildet und durch die Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden kann und Kohlenstoffdioxid wieder abgegeben werden kann (Gasaustausch); Plastron ermöglicht dem Tier länger unter Wasser zu bleiben ohne aufzutauchen ermöglicht dem Tier länger unter Wasser zu bleiben ohne aufzutauchen
Polypein Lebensstadium der Nesseltiere, das festsitzende
ein Lebensstadium der Nesseltiere, das festsitzende
PolypidWeichkörper eines Einzeltieres bei Moostierchen
Weichkörper eines Einzeltieres bei Moostierchen
polytrophsehr nährstoffreiches Gewässer mit starker pflanzlicher Produktion und stark schwankender Sauerstoffkonzentration; Gefahr von Fischsterben durch Sauerstoffmangel; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph
sehr nährstoffreiches Gewässer mit starker pflanzlicher Produktion und stark schwankender Sauerstoffkonzentration; Gefahr von Fischsterben durch Sauerstoffmangel; vgl. die Trophiestufen oligotrophGewässerzustand, in dem die Produktion organischer Substanz gering ist, nährstoffarm, Gegensatz zu eutroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , mesotrophmittleres Nährstoffangebot eines Gewässers; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , eutrophnährstoffreich, im Gegensatz zu oligotroph; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph , polytrophsehr nährstoffreiches Gewässer mit starker pflanzlicher Produktion und stark schwankender Sauerstoffkonzentration; Gefahr von Fischsterben durch Sauerstoffmangel; vgl. die Trophiestufen oligotroph, mesotroph, eutroph, polytroph
PotamalUnterlauf eines Fließgewässers; (vgl. Krenal und Rhithral)
Unterlauf eines Fließgewässers; (vgl. KrenalQuellzone eines Fließgewässers; (vgl. Rhithral und Potamal) und RhithralOberlauf eines Fließgewässers; (vgl. Krenal und Potamal) )
PotamoplanktonPlankton der Fließgewässer; meist eingeschwemmt aus Altwässern z.B. Seen
PlanktonLebensgemeinschaft der frei im Wasser schwebenden Kleinstlebewesen; Unterschied zwischen Phytoplankton und Zooplankton der Fließgewässer; meist eingeschwemmt aus Altwässern z.B. Seen
ProfundalTiefenzone eines Gewässers, tiefer lichtarmer Seebodenbereich unterhalb der Kompensationsebene
Tiefenzone eines Gewässers, tiefer lichtarmer Seebodenbereich unterhalb der KompensationsebeneGrenze zwischen Nährschicht und Zehrschicht im Gewässer, in der gleich viele Nährstoffe gebildet und verbraucht werden
prognathKopf nach vorne gerichtet (bei einem Teil der Köcherfliegenlarven) im Gegensatz zu orthognath
Kopf nach vorne gerichtet (bei einem Teil der Köcherfliegenlarven) im Gegensatz zu orthognathKopf nach unten gerichtet (bei einem Teil der Köcherfliegenlarven) im Gegensatz zu prognath
ProkaryotEinzeller ohne Zellkern meist mit nur einem Chromosom z.B. Bakterien (vgl. Eukaryot)
Einzeller ohne Zellkern meist mit nur einem Chromosom z.B. Bakterien (vgl. EukaryotEinzeller und auch Mehrzeller mit Zellkern z.B. Algen, Pilze, Pflanzen und Tiere; (vgl. Prokaryot) )
PronotumRückenschild des 1. Brustsegmentes der Insekten
Rückenschild des 1. Brustsegmentes der Insekten
PuppeRuhestadium der Insekten mit vollkommener Verwandlung; der Umbau des Körpers von der Larve zur Imago findet statt
Ruhestadium der Insekten mit vollkommener Verwandlung; der Umbau des Körpers von der LarveJugendform verschiedener Tiere, die noch nicht geschlechtsreif sind zur Imagoerwachsenes, geschlechtsreifes Insekt nach Abschluss der Metamorphose; Plural Imagines findet statt

R


RadulaRaspelzunge bei Schnecken
Raspelzunge bei Schnecken
RhithralOberlauf eines Fließgewässers; (vgl. Krenal und Potamal)
Oberlauf eines Fließgewässers; (vgl. KrenalQuellzone eines Fließgewässers; (vgl. Rhithral und Potamal) und PotamalUnterlauf eines Fließgewässers; (vgl. Krenal und Rhithral) )
Rhizomeiner Wurzel ähnelnder Teil des Sprosses
einer Wurzel ähnelnder Teil des Sprosses
RostrumRüssel der Wasserflöhe und Wanzen; Stirnstachel bei Krebsen
Rüssel der Wasserflöhe und Wanzen; Stirnstachel bei Krebsen
rudimentärunausgebildet, verkümmert
unausgebildet, verkümmert

S


SaprobieLebewesen, das in oder auf faulenden Stoffen lebt und sich von ihnen ernährt; Abbau von organischer Substanz
Lebewesen, das in oder auf faulenden Stoffen lebt und sich von ihnen ernährt; Abbau von organischer Substanz
SaprobiensystemSystem zur Beurteilung der Gewässergüte von Fließgewässern, bei dem die einzelnen Gewässerabschnitte nach bestimmten Gewässerorganismen (Saprobien) eingestuft werden. Die Saprobien werden 4 Güteklassen zugeordnet von unbelastetem Wasser bis sehr hoch belastetem Wasser
System zur Beurteilung der Gewässergüte von Fließgewässern, bei dem die einzelnen Gewässerabschnitte nach bestimmten Gewässerorganismen (Saprobien) eingestuft werden. Die Saprobien werden 4 Güteklassen zugeordnet von unbelastetem Wasser bis sehr hoch belastetem Wasser
Segmentehintereinanderliegende Körperabschnitte von gleichartigem Aufbau z.B. bei Gürtelwürmern und Gleiderfüßern; mehrere Segmente können zu Bereichen mit einheitlicher Funktion zusammengefaßt sein z.B. bei Insekten Kopf, Thorax und Abdomen
hintereinanderliegende Körperabschnitte von gleichartigem Aufbau z.B. bei Gürtelwürmern und Gleiderfüßern; mehrere Segmentehintereinanderliegende Körperabschnitte von gleichartigem Aufbau z.B. bei Gürtelwürmern und Gleiderfüßern; mehrere Segmente können zu Bereichen mit einheitlicher Funktion zusammengefaßt sein z.B. bei Insekten Kopf, Thorax und Abdomen können zu Bereichen mit einheitlicher Funktion zusammengefaßt sein z.B. bei Insekten Kopf, ThoraxBruststück der Insekten, bestehend aus den 3 auf den Kopf folgenden Segmenten und AbdomenHinterleib
Seitenlinieeine feine Seitenlinie durchlöcherter Schuppen entlang der Flanken von Fischen; es ist ein Sinnesorgan, mit dem Fische Wasserströmungen und Druckwellen analysieren können
eine feine Seitenlinieeine feine Seitenlinie durchlöcherter Schuppen entlang der Flanken von Fischen; es ist ein Sinnesorgan, mit dem Fische Wasserströmungen und Druckwellen analysieren können durchlöcherter Schuppen entlang der Flanken von Fischen; es ist ein Sinnesorgan, mit dem Fische Wasserströmungen und Druckwellen analysieren können
sessilfestsitzend, festgewachsen
festsitzend, festgewachsen
Sessoblastenam Substrat fest gekittete Dauerkeime (Dauerknospen) der Moostierchen
am SubstratMaterial, auf oder in dem ein Organismus lebt fest gekittete Dauerkeime (Dauerknospen) der Moostierchen
SponginGerüsteiweiß der Schwämme
Gerüsteiweiß der Schwämme
Sprungschichtmittlere Wasserschicht tieferer Seen, die bei der Sommerstagnation das warme Oberflächenwasser vom kühleren Tiefenwasser trennt; die Temperatur sinkt dort deutlich ab
mittlere Wasserschicht tieferer Seen, die bei der Sommerstagnation das warme Oberflächenwasser vom kühleren Tiefenwasser trennt; die Temperatur sinkt dort deutlich ab
Stagnationstabile, horizontale Schichtung von Wassermassen unterschiedlicher Temperatur (in heimischen tieferen Seen im Sommer und Winter); Gegensatz zur Zirkulation, bei der das Wasser durchmischt wird und eine einheitliche Temperatur herrscht (in heimischen Seen im Frühjahr und Herbst)
stabile, horizontale Schichtung von Wassermassen unterschiedlicher Temperatur (in heimischen tieferen Seen im Sommer und Winter); Gegensatz zur Zirkulation, bei der das Wasser durchmischt wird und eine einheitliche Temperatur herrscht (in heimischen Seen im Frühjahr und Herbst)
StatoblastenDauerkeime (Dauerknospen) der Moostierchen
Dauerkeime (Dauerknospen) der Moostierchen
stenothermBezeichnung für Arten, die keine große Temperaturschwankung tolerieren; Gegensatz zu eurytherm; kalt-stenotherm ist z.B. die Bachforelle in kühlen Gebirgsbächen; warm-stenotherm sind z.B. einige Blaualgen und Bakterienstämme in Thermalquellen
Bezeichnung für Arten, die keine große Temperaturschwankung tolerieren; Gegensatz zu eurythermBezeichnung für Arten, die große Temperaturschwankungen ertragen können wie die meisten Gewässerorganismen in heimischen Gewässern; Gegensatz zu stenotherm ; kalt-stenothermBezeichnung für Arten, die keine große Temperaturschwankung tolerieren; Gegensatz zu eurytherm; kalt-stenotherm ist z.B. die Bachforelle in kühlen Gebirgsbächen; warm-stenotherm sind z.B. einige Blaualgen und Bakterienstämme in Thermalquellen ist z.B. die Bachforelle in kühlen Gebirgsbächen; warm-stenothermBezeichnung für Arten, die keine große Temperaturschwankung tolerieren; Gegensatz zu eurytherm; kalt-stenotherm ist z.B. die Bachforelle in kühlen Gebirgsbächen; warm-stenotherm sind z.B. einige Blaualgen und Bakterienstämme in Thermalquellen sind z.B. einige Blaualgen und Bakterienstämme in Thermalquellen
Stigma/StigmenÖffnungen des Tracheensystems bei Insekten und Spinnentieren; auch Atemöffnungen genannt
Öffnungen des Tracheensystems bei Insekten und Spinnentieren; auch Atemöffnungen genannt
Subimagonur bei Eintagsfliegen vorkommendes letztes Entwicklunsstadium vor dem Imago schon mit Flügeln aber noch nicht fortpflanzungsfähig
nur bei Eintagsfliegen vorkommendes letztes Entwicklunsstadium vor dem Imagoerwachsenes, geschlechtsreifes Insekt nach Abschluss der Metamorphose; Plural Imagines schon mit Flügeln aber noch nicht fortpflanzungsfähig
Sublitoralständig überfluteter Uferbodenbereich
ständig überfluteter Uferbodenbereich
submersGegenteil von emers: unter der Wasseroberfläche lebend
Gegenteil von emersüber der Wasseroberfläche lebend, bezieht sich auf Organe einer Wasserpflanze, die aus dem Wasser herausragen; Gegensatz zu submers : unter der Wasseroberfläche lebend
SubstratMaterial, auf oder in dem ein Organismus lebt
Material, auf oder in dem ein Organismus lebt
Symbioseverschiedenartige Lebewesen leben dauerhaft zusammen und nützen sich gegenseitig
verschiedenartige Lebewesen leben dauerhaft zusammen und nützen sich gegenseitig

T


TarsusFuß
Fuß
TelsonSchwanzplatte vieler Krebstiere, Hinterleibsende
Schwanzplatte vieler Krebstiere, Hinterleibsende
TentakelTastlappen, Körperfortsatz
Tastlappen, Körperfortsatz
TrophieNährstoffangebot eines Standortes; Ausmaß des Zuwachses von pflanzlicher Biomasse
Nährstoffangebot eines Standortes; Ausmaß des Zuwachses von pflanzlicher Biomasse
Trophogene Schicht(oder Epipelagial): lichtdurchflutete Nährschicht im Freiwasser; im Gegensatz zur tropholytischen Schicht (Bathypelagial)
(oder Epipelagial(oder trophogene Schicht): lichtdurchflutete Nährschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Bathypelagial (tropholytischer Schicht) ): lichtdurchflutete Nährschicht im Freiwasser; im Gegensatz zur tropholytischen Schicht (Bathypelagial(oder tropholytische Schicht): dunkle Zehrschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Epipelagial (trophogene Schicht) )
Tropholytische Schicht(oder Bathypelagial): dunkle Zehrschicht im Freiwasser; im Gegensatz zur trophogenen Schicht (Epipelagial)
(oder Bathypelagial(oder tropholytische Schicht): dunkle Zehrschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Epipelagial (trophogene Schicht) ): dunkle Zehrschicht im Freiwasser; im Gegensatz zur trophogenen Schicht (Epipelagial(oder trophogene Schicht): lichtdurchflutete Nährschicht im Freiwasser; im Gegensatz zum Bathypelagial (tropholytischer Schicht) )
TracheenLuft transportierende, verzweigte Röhren der Gliederfüßer; meistens mit je 2 Atemöffnungen an den Segmentseiten
Luft transportierende, verzweigte Röhren der GliederfüßerKrebse, Tausendfüßer, Insekten ; meistens mit je 2 Atemöffnungen an den Segmentseiten
TracheenkiemenAtmungsorgane der im Wasser lebenden Insektenlarven; dünnwandige Ausstülpungen von Tracheen durchzogen, durch die Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden kann
Atmungsorgane der im Wasser lebenden Insektenlarven; dünnwandige Ausstülpungen von TracheenLuft transportierende, verzweigte Röhren der Gliederfüßer; meistens mit je 2 Atemöffnungen an den Segmentseiten durchzogen, durch die Sauerstoff aus dem Wasser aufgenommen werden kann
ThoraxBruststück der Insekten, bestehend aus den 3 auf den Kopf folgenden Segmenten
Bruststück der Insekten, bestehend aus den 3 auf den Kopf folgenden Segmenten

U


ungeschlechtliche FortpflanzungFortpflanzung oder Entwicklung ohne Geschlechtsprozesse, ohne Verschmelzung von Ei- und Samenzelle; Nachkommen entstehen durch Teilung, Knospung oder Zerfall des Mutterorganismus; die einfachste Form ist die Zweiteilung bei Einzellern
Fortpflanzung oder Entwicklung ohne Geschlechtsprozesse, ohne Verschmelzung von Ei- und Samenzelle; Nachkommen entstehen durch Teilung, Knospung oder Zerfall des Mutterorganismus; die einfachste Form ist die Zweiteilung bei Einzellern

V


Vakuolemit Flüssigkeit oder Gas gefüllter Hohlraum; dient bei Einzellern vor allem der Nahrungsaufnahme, Verdauung und Ausscheidung
mit Flüssigkeit oder Gas gefüllter Hohlraum; dient bei Einzellern vor allem der Nahrungsaufnahme, Verdauung und Ausscheidung
vegetative Vermehrungungeschlechtliche Vermehrung
ungeschlechtliche Vermehrung
ventralbauchseitig
bauchseitig
Viviparielebend gebärend
lebend gebärend

W


2
Wirbellosealle Tiere außer den Wirbeltieren
alle Tiere außer den Wirbeltieren
Wirbeltierez.B. Fische, Lurche, Kriechtiere, Vögel, Säugetiere; die Tiere, die ein knöchernes oder knorpeliges Innenskelett mit Wirbelsäule haben
z.B. Fische, Lurche, Kriechtiere, Vögel, Säugetiere; die Tiere, die ein knöchernes oder knorpeliges Innenskelett mit Wirbelsäule haben

Z


Zilienoder Cilien: Wimpern
oder CilienWimpern : Wimpern
ZooidEinzeltier bei Moostierchen
Einzeltier bei Moostierchen
Zooplanktonfrei im Wasser schwebende kleinste Tiere wie z.B. Rädertiere, Kleinkrebse, Wasserflöhe
frei im Wasser schwebende kleinste Tiere wie z.B. Rädertiere, Kleinkrebse, Wasserflöhe
zweigeschlechtliche FortpflanzungFortpflanzung durch befruchtete Eier; Gegensatz ist Parthenogenese
Fortpflanzung durch befruchtete Eier; Gegensatz ist ParthenogeneseJungfernzeugung; Form der eingeschlechtlichen Fortpflanzung, bei der sich unbefruchtete Eier zu kompletten Individuen mit nur einem Chromosomensatz im Zellkern entwickeln z.B. bei manchen Schnecken oder Krebsen; Gegensatz zur zweigeschlechtlichen Fortpflanzung
Zweikeimblättrige Pflanzeder Keim kommt mit zwei Blättern aus der Erde (vgl. Einkeimblättrige Pflanze)
der Keim kommt mit zwei Blättern aus der Erde (vgl. Einkeimblättrige Pflanzeder Keim der Pflanze kommt mit einem Blatt aus der Erde (vgl. Zweikeimblättrige Pflanze) )
Zwitterweibliche und männliche Geschlechtsorgane kommen in einem Tier vor; z.B. bei den Ringelwürmern; Gegensatz zu getrenntgeschlechtlich
weibliche und männliche Geschlechtsorgane kommen in einem Tier vor; z.B. bei den Ringelwürmern; Gegensatz zu getrenntgeschlechtlich
Diese Seite wurde zuletzt am 17. August 2011 um 16:15 Uhr geändert.Diese Seite wurde bisher 32.983-mal abgerufen.