Aus SubmersWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Gemeine Stechmücke (Culex pipiens)


Systematik
Klasse Ordnung Familie
Insekten (Insecta) Zweiflügler (Diptera) Stechmücken (Culicidae)
Gattung Art Erstbeschreibung, Jahr
Culex pipiens Linnaeus, 1758
 
Elbsee


Gemeine Stechmücke unter der Stereolupe
Gemeine Stechmücke unter der Stereolupe



Insekt mit 2 Flügeln; sehr häufig; Entwicklung als Holometabolie; kahnförmig gewölbtes braunes Eischiffchen mit bis zu 400 zusammen geklebten Eiern wird vom Weibchen auf der Wasseroberfläche abgelegt; nach 2 Tagen schlüpfen die Larven; Larve beinlos mit zylindrischem, schräg abstehendem Atemrohr auf dem vorletzten Hinterleibssegment; Kopf mit langen, gebogenen Fühlern; Mundwerkzeuge mit Haarbüscheln als Strudelorgan ausgebildet; Brustsegmente als wulstähnliche Einheit verschmolzen; mit den Mundwerkzeugen werden Plankton und Detritus aus dem Wasser gefiltert; mit dem Atemrohr hängt die Larve schräg an der Wasseroberfläche mit dem Kopf nach unten; bei Gefahr verschließt sie ihr Atemrohr und schwimmt schlängelnd zum Gewässergrund unterstützt von Schwimmhaaren am letzten Körpersegment; 4 Larvenstadien; Größe der Larve ca. 1 cm; Verpuppung nach ca. 7 Tagen; zu finden in Gewässern aller Art von Seen über Tümpel, Regentonnen, Pfützen; besonders gerne in stark eutrophen Gewässern; Puppe hängt wie Larve an der Wasserfläche; Atmung mit Atemhörnern, die an Brust befestigt sind; Kopf und Brust sind verschmolzen; Hinterleib wird in Ruhestellung unter das Kopf-Brustteil geschlagen; keine Nahrungsaufnahme als Puppe; Puppe ist kleiner als Larve; Imago schlüpft nach wenigen Tagen; Gesamtentwicklung der Mücke ca. 20 Tage; Fressfeinde sind Fische und Libellenlarven; Imago mit 4-6mm langem schlanken Körper; Abdomen abgerundet; schmale Flügel, lange Beine; Hinterleibssegmente braun mit weißen Bändern; Männchen haben Saugrüssel, mit dem Nektar und Pflanzensäfte aufgenommen werden und büschelförmig gefiederte Fühler; Weibchen haben langen Stechrüssel zum Saugen von Nektar und Blut; Weibchen benötigt Protein aus Blut zur Fortpflanzung, damit die Eier reifen können; Weibchen nimmt Körperwärme, Schweiß u.a. von Tieren und Menschen wahr; gestochen wird vorwiegend nachts; Mundwerkzeuge werden in das Opfer gebohrt, Speichel mit Proteinen, der den Juckreiz verursacht, wird abgegeben, um das Gerinnen des Blutes und das Verstopfen des Rüssels zu verhindern; Blut wird eingesaugt; männliche Mücken fliegen oft in Schwärmen; Weibchen im Schwarm wird an tieferem Flugton erkannt; Paarung am Boden in wenigen Sekunden; Überwintern der befruchteten Weibchen an geschützten Stellen z.B. in Kellern; Eiablage im Frühjahr; drei bis vier Generationen im Jahr; Lebensdauer einer weiblichen Stechmücke ca. 6 Wochen, die der Männchen deutlich kürzer



Fakten zu Gemeine StechmückeRDF-Feed
Hat Artpipiens  +
Hat BeschreibungsJahr1758  +
Hat FamilieStechmücken (Culicidae)  +
Hat FundortElbsee  +
Hat GattungCulex  +
Hat KlasseInsekten (Insecta)  +
Hat OrdnungZweiflügler (Diptera)  +
Diese Seite wurde zuletzt am 5. September 2011 um 07:57 Uhr geändert.Diese Seite wurde bisher 5.036-mal abgerufen.